Ja, wir haben schon das Gefühl, dass wir der anderen Seite das
Geschäft gründlich versalzen haben. Das war übrigens
nicht das Ziel, aber ein Nebeneffekt, den wir billigend in Kauf nehmen,
um unsere Unternehmensidee zu verwirklichen. Motto: Besser Salz fördern
als Atommüll lagern. Wir wollen zeigen, dass man mit dem Salzstock
noch etwas anderes machen kann, als die Umwelt zu verstrahlen. Unsere
Geschäftsidee wird inzwischen von über tausend Gesellschaftern
unterstützt, von vielen Einzelkämpfern, Firmen und Verbänden
aus aller Welt. Das beweist, dass wir auch Abnehmer für unser Produkt
haben. Unsere Nachbarn sehen uns anscheinend ebenfalls als bedrohliche
Konkurrenten an. Seit Gründung von Salinas versuchen sie mit allen
nur möglichen politischen und juristischen Tricks, die Salzförderung
zu blockieren. Das ging damit los, dass unser Antrag auf eine Pachtgenehmigung
für die Salzrechte dreieinhalb Jahre auf Eis lag, bis wir mit unserer
Klage vor Gericht Recht bekommen haben. Aber das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Wohlgemerkt,
obwohl inzwischen ein Grüner an der Spitze dieses Bundesamtes steht.
Die Sache schmort schon wieder ein Jahr vor sich hin, ohne dass etwas
passiert.